Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Promotionsstudiengang Sprache-Texte-Gesellschaft

Präambel

Der Promotionsstudiengang „Sprachen – Texte –  Gesellschaft. Asien und Europa interpretieren“ ist ein interdisziplinärer Studiengang im Bereich der philologisch und regionalwissenschaftlich orientierten Geisteswissenschaften. Er hat zum Ziel, philologischeMethoden als zentrale Instrumente der kultur- und sozialwissenschaftlichen Analyse zu vermitteln. Er wird gemeinsam von den Professoren und Professorinnen, die dem Orientalischen Institut der MLU angehören, angeboten.

Der Promotionsstudiengang unterstützt Forschungsarbeiten, die sich auf der Grundlage philologischer sowie geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse, Theorien und Methoden mit Texten unterschiedlicher Sprachräume, Kulturen und Epochen, und zwar im Hinblick auf deren kulturelle und soziale Relevanz, auseinandersetzen. Voraussetzung für die Teilnahme ist sehr gute Sprachkompetenz, die im Rahmen des Studiengangs u. a. durch Einsatz elektronischer Medien zur Sprachlehre weiter verbessert wird und damit die Grundlage für den Aufbau interpretativer und kommunikativer Kompetenz („Verständlichkeit“) legt. Die in den Promotionsarbeiten verwendeten Methoden erstrecken  sich über ein breites Spektrum (Diskursanalyse, Edition, Literatursoziologie, Medienanalyse, Quellenkritik, strukturale Analyse, textimmanente Interpretation, Erkennen historischer Zusammenhänge u. a.) und schließen insbesondere auch die Analyse anhand digitaler Technik ein. Die Vielfalt der behandelten Kulturen und sprachlichen Genres soll gewährleisten, dass die Überwindung des europäischen Horizontes nicht zu einem Denken in simplen Dichotomien („Osten“ und „Westen“ etc.) führt.


Unter dem Titel "Gemeinsam Lesen" wurde 2012 im Rahmen des Promotionsstudiengangs Sprache-Texte-Gesellschaft ein Stipendienprogramm ins Leben gerufen. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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